kulturelle Identität und interkultureller Dialog

   
 
Kultureller Dialog auf Augenhöhe
„Wer das Eigene nicht kennt, kann das Andere nicht erkennen, geschweige denn schätzen lernen“

Die für jeden Menschen im Alltag erfahrbare Globalisierung hat zu gravierenden Veränderungen im Koordinatensystem gesellschaftlicher Bezugspunkte geführt. Eine entscheidende Antwort auf diese durchaus Risiken, aber auch Chancen beinhaltende Entwicklung ist die Stärkung kultureller Identitäten. Unter dieser Voraussetzung kann sich ein Dialog der Kulturen innerhalb und außerhalb unseres Landes entwickeln, der die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben bildet. Bildung und Kultur nehmen in diesem Prozess der Identitätsbildung und Verständigung eine zentrale Rolle ein.
Deutschland ist ein Standort kultureller Vielfalt. Die kulturelle Vielfalt ergibt sich aus dem kulturellen Erbe, den zeitgenössischen Ausdrucksformen aller Stile und Genres und den Kulturen der Migrantinnen und Migranten. Der Deutsche Musikrat sieht sich in der Mitverantwortung, diese kulturelle Vielfalt in ihrem ganzen Reichtum sichtbar werden zu lassen und einen Beitrag zur Stärkung kultureller Identitäten und des interkulturellen Dialoges zu leisten. Die Musik ist dabei ein hervorragendes Medium für den Menschen, um sich selbst mitzuteilen und zugleich den Anderen in seiner Andersartigkeit zu erfahren, weil sie den ganzen Menschen mit allen Sinnen berühren kann.
Die aktuellen Entwicklungen sind nur die Spitze eines Eisberges, die aus der jahrzehntelangen Verdrängung und einer damit verbundenen Abschottung von Teilkulturen herrühren. Die drei Grundpfeiler im Dialog der Kulturen: Selbstbewusstsein, Offenheit und Neugier sind weitgehend abhanden gekommen – nicht zuletzt weil sich im Umgang mit der jüngeren Geschichte beispiellose Verdrängungsmechanismen entwickelt wurden. So hat z.B. die deutsche Gesellschaft seit dem Ende des zweiten Weltkrieges keine nachhaltig wirksame Debatte um ihre kulturelle Identität und um den interkulturellen Dialog geführt. Die Diskussionen zum Thema „Leitkultur“ haben gezeigt, wie eingeengt und tabuisiert diese Meinungsbildungen in der Öffentlichkeit stattfinden. In dem Spannungsfeld politischer Instrumentalisierungen, medialer Sensationsbefriedigung, argumentativer Verengung und mentaler Verdrängung geht der Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und Zusammenhänge verloren. Diesen Zustand können wir durchbrechen, wenn wir kulturelle Selbsterfahrung und damit kulturelle Identitätsfindung ermöglichen und stärken. Damit wäre es auch möglich, den Teufelskreis der fortschreitenden Abschottung von Teilkulturen zu durchbrechen.
In der Überzeugung, dass die Stärkung kultureller Identitäten und der interkulturelle Dialog in einer unmittelbaren Wechselbeziehung stehen und in Sorge um die gesamtgesellschaftliche Entwicklung in Deutschland wird der Deutsche Musikrat auf der Grundlage der Ergebnisse seiner Fachtagung „Musikland Deutschland – Wie viel kulturellen Dialog wollen wir?“ in Kürze den 2. Berliner Appell mit Forderungen an die Politik und an die Zivilgesellschaft vorlegen. 

Christian Höppner 
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

   

Die zentralen Botschaften des Deutschen Musikrates

 
Lesen Sie die zentralen Botschaften des Deutschen Musikrates zum Thema "Kulturelle Identität und Interkultureller Dialog" als  pdf zum Download
hier
     

 

Fachtagung des Deutschen Musikrates 2005 in Berlin

 

 

Fachtagung des Deutschen Musikrates: "Musikland Deutschland - wie viel kulturellen Dialog wollen wir?"

Unter diesem Titel veranstaltete der Deutsche Musikrat am 4. und 5. November 2005 eine Fachtagung  in Berlin . Über 60 Fachleute und 120 Teilnehmer gingen u.a. der Frage nach, welchen Beitrag die Musik leisten kann, um den interkulturellen Dialog zu fördern. Neben der breit angelegten Diskussion mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft wurden auch erfolgreiche Modelle aus der Praxis vorgestellt und Handlungsempfehlungen an die Politik verabschiedet. Das Bewusstsein für die Bedeutung und den Zusammenhang von kultureller Identität und interkulturellem Dialog soll gestärkt und in der öffentlichen Diskussion verankert werden. Als Gäste und  Diskussionspartner nahmen u.a. teil: Gitta Connemann, Michel Friedmann, Max Fuchs, Cem Özdemir, Michael Schindhelm und Peter Schulze. In neun Panels und zwei Podiumsdiskussionen gingen sie auf die verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten des musikalischen Beitrags zur interkulturellen Kommunikation ein. 

 

 

Freitag, 4. November 2005

   
     
ab 10.00 Uhr . Dresdner Bank . 
Get together
 
11.00 Uhr . Dresdner Bank
 
Musikalischer Auftakt
Wu Wei, Sheng, Erhu und Obertongesang
Gert Anklam, Saxophon und Sheng
 
Begrüßung
Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates
 
Podiums-Diskussion: "Wie viel kulturellen Dialog wollen wir?"
 
Teilnehmer:
Dr. Michel Friedmann, Rechtsanwalt und Journalist
Martin Maria Krüger, Deutscher Musikrat
Cem Özdemir, Europäisches Parlament
Michael Schindhelm, Stiftung Oper in Berlin und Theater Basel
Moderation: Theo Geißler, nmz / Bayerischer Rundfunk
 
Musikalischer Abschluss
Wu Wei, Sheng
Gert Anklam, Saxophon und Sheng
 

 

              

Teilnehmer der Fachtagung: Theo Geissler, Prof. Udo Dahmen, Martin Mria Krüger, Patrick Tessmann, Torsten Mosgraber, Michael Schindhelm, Michel Friedmann und Christian Höppner

   
   

 

14.00 Uhr . Dresdner Bank . Innenhof

Vortrag:  "Wie drückt sich kulturelle Identität in der Musik aus?"
Prof. Dr. Hans Bäßler, Hochschule für Musik und Theater Hannover / Deutscher Musikrat
 
15.00 Uhr . Dresdner Bank
Panel 1: Interkulturelle Dialoge in Musikprojekten
In ausgewählten Bereichen der sogenannten Hochkultur in Deutschland spielen interkulturelle Dialoge bereits eine wichtige Rolle. Dennoch überzeugt die Gesamtbilanz noch nicht. Ausländische Mitbürger finden sich häufig in Musikprogrammen der Medien oder in Musikprojekten nicht ausreichend wieder. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht deshalb die Frage, wie der interkulturelle Dialog konsequenter in Programme von Konzerthäusern und Musikprojekten integriert werden könnte, um somit verstärkt ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger als Publikum und aktive Mitgestalter gewinnen zu können. Fachleute aus verschiedenen Bereichen diskutieren Modelle und Ideen und bringen Beispiele aus der eigenen Praxis.
 
Teilnehmer:
Christine Fischer, Musik der Jahrhunderte e.V. und Eclat-Festival, Stuttgart
Dr. Christian Kuhnt, Schleswig-Holstein Musik Festival
Torsten Mosgraber, Deutscher Musikrat
Dolf Rabbus, Bayerische Musikakademie Marktoberdorf
Dr. Dieter Rexroth, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Moderation: Clemens Birnbaum, Kurt Weill Fest Dessau
 
15.00 Uhr . Hotel Adlon, Akademieraum 1
Panel 2: Musikalische Traditionen in Deutschland
Deutschland war und ist ohne Frage in musikalischer Hinsicht ein Land mit vielen kulturellen Einflüssen. Das Panel geht deshalb u.a. der Frage nach, welche historischen musikalischen Einflüsse im Musikland Deutschland eine wichtige Rolle gespielt haben und welche Verschmelzungen sich gegenwärtig vollziehen. Diese Bestandsaufnahme soll sich sowohl auf populäre als auch auf die so genannte ernste zeitgenössische Musik beziehen. Gefragt werden wird auch, inwieweit sich „deutsche“ Musik durch Einflüsse aus anderen Ländern und Kontinenten wirklich verändert hat oder sich künftig noch verändern kann.
 
Teilnehmer:
Prof. Udo Dahmen, Popakademie Mannheim
Murat Güngor, Autor
Fabien Lévy, Komponist
Peter Schulze, Berliner Jazz-Festival
Moderation: Jens Cording, Siemens Arts Program
 
15.00 Uhr . Hotel Adlon, Akademieraum 2
Panel 3: Interkultureller Dialog in Deutschland: Erfolgreiche musikpolitische Modelle
An vielen Stellen in Deutschland gibt es Menschen und Institutionen, die sich insbesondere in kulturpolitischen Bereichen mit Themen des „Interkulturellen Dialogs“ auseinandersetzen. In einigen dieser Projekte und Programme spielen Musik und Überlegungen zur kulturellen Identität eine hervorgehobene Rolle. Das Panel will zunächst gelungene Modelle vorstellen und sich dann darüber hinaus mit folgenden Fragen beschäftigen:
Wie kann ein interkultureller Dialog, speziell im Bereich der Musik aussehen?
Welche Erfolgsfaktoren gibt es für derartige Projekte?
Was wünschen wir uns von verschiedenen Partnern, um Programme und Projekte des interkulturellen Dialogs in vielfältiger Weise voranzutreiben und auszubauen zu können?
Wie könnte man diese Initiativen vernetzen, um einen intensiveren Austausch zu ermöglichen und so wiederum Impulse für weitere Projekte zu geben?
 
Teilnehmer:
Amar Azzoug, Bunter Tisch Moers
Volker Gerland, VdM
Nele Hertling, Künstlerprogramm des DAAD
Franz Kröger, Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft
Moderation: Tobias Maier, rbb radio multikulti
 
16.30 Uhr . Hotel Adlon . Akademieraum 1
Panel 4: Deutschland und die EU-Beitrittsstaaten: Einfalt oder Vielfalt?
Europa hat seine Grenzen geöffnet – auch in musikkulturellen Bereichen. Komponisten und ausübende Musiker haben mehr denn je die Möglichkeit, neue und andere Musik, Stile und Richtungen kennen zu lernen. Die Ursprünge dieser Andersartigkeiten und Besonderheiten der unterschiedlichen Musikstile sind nationaler, regionaler, historischer und/oder individueller Natur. Inwieweit nehmen europäische Künstler diese neuen Einflüsse auf und verwerten sie für das eigene Schaffen? Inwieweit gleichen sich somit Stile einander an? Bedeutet eine gegenseitige Beeinflussung jedoch nicht auch den Verlust eigener unverwechselbarer musikalischer Identität oder kann sie letztlich zu einer Bereicherung führen?
Die Freizügigkeit im europäischen Raum betrifft zudem Auftritts- und Berufsperspektiven. Hier gibt es neben Erfolgsbilanzen inzwischen auch Ängste und Abschottungstendenzen sowie Rivalitäten um Fördertöpfe und Stellen. Wozu führen diese Ängste? Wie können wir ihnen sinnvoll begegnen?
 
Gäste:
Prof. Dr. Detlev Altenburg, Hochschule für Musik Weimar
Minas Borboudakis, Komponist
Dan Dediu, Komponist
Marek Kopelent, Tschechischer Musikrat
Ruta Paidere, Komponistin
Moderation: Burkhard Baltzer, Zeitschrift „Kunst und Kultur“
 
16.30 Uhr . Dresdner Bank
Panel 5: Deutschland und der Islam: Schmelztiegel Berlin
Seit vielen Jahren kommen Menschen aus der Türkei, aber auch aus anderen islamischen Ländern nach Deutschland, um hier zu arbeiten und zu leben. Viele sind inzwischen „integriert“ oder haben eine eigene Lebensart in Deutschland gefunden, auch wenn sie zu Beginn zumindest teilweise Ablehnung erfahren haben. Ihre Kultur und Musik haben diese Menschen und Volksgruppen mitgebracht und sie ist der unsrigen oft sehr fremd. Berlin gilt als Integrationsstadt der verschiedenen Kulturen und erlebt zudem in besonderem Maße einen Zuwachs islamischer Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Wird ein Zusammenleben der Kulturen auf engem Raum tatsächlich zum Schmelztiegel, oder leben die Kulturen eher nebeneinander? Kann Kultur, kann Musik zu einer Annäherung einander fremder Gruppen und Kulturen wirklich beitragen und Ängste und Vorurteile abbauen helfen? Wie wäre dies politisch zu begleiten? Wie kann Musik selbst genutzt werden, um dem gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen zu dienen?
 
Gäste:
Aylin Aykan, Pianistin
Dr. Cem Dalaman, radio multikulti
Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität Berlin
Samir Odeh-Tamimi, Komponist 
Moderation: Dr. Martin Greve, Musikwissenschaftler
 
16.30 Uhr . Hotel Adlon . Akademieraum 2
Panel 6: Interkultureller Dialog als Standortfaktor
Der hohe Anteil ausländischer Mitbürger in bestimmten Städten oder Stadtteilen in Deutschland trägt in der Regel nicht unbedingt zur Attraktivität dieser Orte bei. Menschen möchten ihre Nachbarn zwar verstehen und Gemeinsamkeiten mit ihnen aufbauen, zugleich aber fürchten Familien um eine gute (Schul-) Bildung ihrer Kinder, wenn der Ausländeranteil in den Klassen zunimmt und z.B. durch Sprachbarrieren ein sinnvolles Lernen erschwert wird. Die demografische Entwicklung in Deutschland lässt den Schluss zu, dass in Zukunft noch mehr ausländische Mitbürger in unseren Städten wohnen werden. Es gilt also, das Ruder zu drehen und Städte und Stadtteile mit hohem Ausländeranteil aus den verschiedensten Nationen wieder attraktiver werden zu lassen. Dies gilt für die dort lebenden Menschen selbst und z.B. für Unternehmen, die sich vorzugsweise in Bereichen ansiedeln, wo sich auch ihre Mitarbeiter wohl fühlen. Das Panel will herauszufinden, wie man den interkulturellen Dialog gestalten kann und muss, um das Miteinander von Bewohnern unterschiedlicher nationaler Herkunft vielfältig und positiv zu gestalten und wie dies möglicherweise zu einem interessanten Standortfaktor werden könnte.
 
Teilnehmer:
Dr. Christian Esch, NRW KULTURsekretariat (Wuppertal)
Patrice Hourbette, Französisches Musikexportbureau Berlin
Prof. Dr. Kajo Schommer, Sächsischer Staatsminister aD
Moderation: Stefan Piendl
 
 
Samstag, 5. November 2005
10.00 Uhr . Hotel Adlon, Akademieraum 1
Panel 7: Interkulturalität in der Hochschulbildung  
Gerade Musikhochschulen zeichnen sich in Deutschland durch einen hohen Ausländeranteil bei den Studierenden aus. Schon während des Studiums sind also vielfältige Möglichkeiten gegeben, dass Studierenden mit Kommilitonen verschiedenster Nationalitäten und Kulturen zusammentreffen. Am Ende ihres Studiums werden die Absolventen in eine Welt entlassen, in der sie sich beruflich wie privat wiederum mit unterschiedlichen Kulturen und Musikrichtungen auseinanderzusetzen haben, sei es als Musiker oder als Pädagogen. Wie können Lehrpläne und Lehrmethoden an Hochschulen auf diese Situationen vorbereiten und auf sie eingehen? Welche Notwendigkeiten der Veränderung gibt es, welche Modelle stehen an verschiedenen Hochschulen in Vorbereitung, um Studierende für diese veränderten und sich stetig verändernden, demografisch und musiksoziologisch bedingten Gegebenheiten fit zu machen?
 
Teilnehmer:
Prof. Dr. Birgit Jank, Universität Potsdam
Prof. Dr. Hartmut Möller, Hochschule für Musik und Theater Rostock
Prof. Dr. Marianne Krüger-Potratz, Universität Münster
Prof. Dr. Raimund Vogels, Hochschule für Musik und Theater Hannover
Moderation: Prof. Dr. Irmgard Merkt, Universität Dortmund
 
10.00 Uhr . Hotel Adlon, Akademieraum 2
Panel 8: Laienmusizieren als Basis interkultureller Verständigung in und außerhalb der Schule
Kinder und Jugendliche entwickeln eigene Einstellungen zur Musik, Meinungen und (Vor)Urteile zu kulturellen Phänomenen, die sie umgeben. In der Regel sind sie dabei aber immer wieder auch aufnahmefähig für Neues, für neue Erkenntnisse und somit Veränderungen der eigenen Positionen. Gerade in den Entwicklungsphasen junger Menschen sollte deshalb mit interkulturellen Dialogen intensiv begonnen werden – in der Schule und weit darüber hinaus. Welche musikalischen Projekte und Initiativen gibt es, die erfolgreich einen interkulturellen Dialog initiieren könnten? Welche Möglichkeiten haben junge Menschen aller Nationen, gerade mit Hilfe von Musik aufeinander zuzugehen und einander besser kennen zu lernen? Worauf muss man methodisch und inhaltlich bei solchen Projekten achten?
 
Teilnehmer:
Dr. Uli Wüster, Jeunesses Musicales Deutschland
Dr. Bernd Clausen, Universität Bielefeld
Birgit Fiedler, AMJ
Stefan Liebing, BDMV
Moderation: Stefan Piendl, Jeunesse Musicales Deutschland und Deutscher Musikrat
 
10.00 Uhr . Dresdner Bank
Panel 9: Musikpolitische Auslandsarbeit
Dieses Panel widmet sich Fragen des Musikexports aus Deutschland ebenso wie Überlegungen zu einem gelungenem Kulturaustausch mit verschiedenen Ländern. Was wird musikpolitisch getan und was müsste zukünftig intensiver getan werden, um kulturelle Dialoge mit anderen Ländern optimal führen zu können und sie zielgerichteter zu befördern? Welche grundlegenden Ziele hat eine musikpolitische Auslandsarbeit heute? Geht es nur um Repräsentationen oder auch um Begegnungen, um Verständigung oder etwa um die Ankurbelung einer defizitären Musikwirtschaft?
 
Teilnehmer:
Dr. Herwig Geyer, Europäischer Musikrat
Ludwig Linden, Auswärtiges Amt
Christian Höppner, Deutscher Musikrat
Peter James, German Sounds
Dr. Bernd Scherer, Goethe-Institut 
Moderation: Sebastian Körber, Institut für Auslandsbeziehungen
 
11.30 Uhr . Dresdner Bank
BEST PRACTICE-Modelle
Vorstellung gelungener Modelle des interkulturellen Dialogs im Musikbereich
 
14.00 Uhr . Dresdner Bank
Präsentation der Ergebnisse aus den Panels
Prof. Dr. Hermann-J. Kaiser, Universität Hamburg 
 
15.00 Uhr . Dresdner Bank
Abschluss-Diskussion: "Deutschland - Standort kultureller Vielfalt: Perspektiven und Handlungsempfehlungen"
 
Teilnehmer:
Prof. Dr. Hans Bässler, Deutscher Musikrat
Gitta Connemann, MdB
Prof. Dr. Max Fuchs, Deutscher Kulturrat
Dr. Oliver Heidemann, ZDF
Prof. Dr. Karl Karst, WDR 
Moderation: Uwe Kammann, Adolf-Grimme-Institut


 

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